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Bautagebuch

Mit der Übernahme des Schulgeländes 2002 haben wir unsere baulichen Aktivitäten zunächst auf das Gebäude konzentriert und im Freigelände nur dringend notwendige Maßnahmen durchgeführt, einen Parkplatz eingerichtet und auf dem alten Sportgelände eine Teilfläche für Ballspiele entwässert. Dieser Bolzplatz ist aber im Laufe der Jahreszeiten nur eingeschränkt nutzbar. Im Sommer staubt es, im Herbst und Frühling matscht es, zu klein ist es auch, die Laufbahn verschwindet unterm Gras…

Nun haben wir uns entschlossen, im ersten Halbjahr 2020 einen ordentlichen Sportplatz zu bauen – mit Laufbahn und Ballspielfläche auf Kunststoffboden, ganzjährig nutzbar. Mit Kugelstoßanlage, Sprunggrube und Beachsport – Feld. Die Kosten werden mit ca. 590 T€ veranschlagt. Wir sind froh, dass wenigstens ein Teil – ca. 240 T€ - aus einem Schulinfrastrukturprogramm der EU kommen soll. Den Rest haben wir aus Elternbeiträgen zusammengespart, so dass uns dieses Bauvorhaben ohne Fremdfinanzierung gelingen wird.

Der Lageplan als PDF.

Er kümmert sich z.B. um die Bestandsgebäude. Haben die Jungen be- merkt, dass ihr Duschraum in der Sporthalle in den Ferien saniert wurde und wieder wie neu ist? (Falls ihr wisst, dass es einen Duschraum neben der Umkleide gibt.) Die Pflege der Bauteile wie Fußböden, Fenster usw. muss bedacht werden. Was muss getan werden, wer kann es tun? Hausmeister? Eltern im Arbeitseinsatz? Firmen?

Was kann man tun, wenn die Sonne im Speiseraum zu sehr blendet? Wenn der Schall im Eurythmieraum zu sehr nachhallt? Was ist effektiv und bezahlbar?

Daneben wird auch an der Weiterentwicklung des Schulgeländes gearbei- tet. Im Unterstufengelände wird endlich der längst versprochene Weg gepflastert, so dass hoffentlich nicht mehr so viel Matsch ins Haus getra- gen werden muss. Im großen Sandkasten der Mittelstufe wird der Sand getauscht. Kleinere Projekte, die in den Bauepochen der 3. Klassen statt- finden können, werden in das Gesamtkonzept eingebunden.

Im Außengelände soll als nächster Schritt ein neuer Fahrradunterstand an der Sporthalle geplant und gebaut werden. Dann können die alten Unter- stände reduziert und vielleicht auch teilweise versetzt werden, so dass neue Gestaltungsmöglichkeiten für den Hof entstehen.

Auch über eine Erweiterung der Spielmöglichkeiten wird nachgedacht. Das größte Projekt, ein professioneller neuer Sportplatz, ist schon fertig geplant und soll ca. 590.000 € kosten. Das können wir vielleicht im nächsten oder übernächsten Jahr verwirklichen, falls wir wenigstens 40% davon gefördert bekommen. Ein entsprechender Antrag ist in Vorbereitung. Ach ja, und das bisher nur von der Stadt gepachtete Grundstück des Un- terstufenhauses wollen wir zum vertraglich bereits festgelegten Kaufpreis nunmehr erwerben. Vorher wollen wir an der Straßenseite einen Streifen herausmessen lassen, damit die Stadt einen Gehweg darauf errichten kann.

Vom allergrößten Projekt, unserem zukünftigen neuen Saal, trauen wir uns noch nicht zu sprechen, da zuerst mal alles andere laufen muss. Doch in der Perspektivplanung ist er nicht vergessen!
Zunächst aber planen wir, um zum Anfang zurückzukehren, den nächsten Arbeitseinsatz am 13. April – bitte freihalten!

Pünktlich zum 2.Schulhalbjahr ist unsere neue Holzwerkstatt nun fertig und steht für den Handwerksunterricht zur Verfügung. Als nächstes Projekt steht die Sanierung unseres Sportplatzes an, und im Außengelände gehen im Frühling die Verschönerungsarbeiten weiter.

Der Anbau Werkstatt geht langsam der Fertigstellung entgegen. So werden im Außenbereich die Pflasterarbeiten durchgeführt. In diesem Zusammenhang sind auch gleich zwei Gullys, welche bisher nicht das Wasser versickern ließen, an die Kanalisation angebunden worden.  Man kommt bereits aus dem bisherigen Werkstattgebäude in den Anbau. Nun muss nur noch gestrichen werden, die Elektriker müssen noch ganze Arbeit leisten und die Heizung muss noch an die Wand. Arbeitstische sind bereits für die Holzwerkstatt bestellt. Im zweiten Schulhalbjahr kann der Raum dann genutzt werden.

Das ehemalige Generatorenhaus, welches nach dem Umbau durch die Hausmeisterei als Lager genutzt wird, ist jetzt fertig „saniert“. Hier wurde der gesamte Außenbereich verputzt und das Dach komplett erneuert. Weiterhin wurde ein Wanddurchbruch (Einfahrt) in den einzigen Keller des Gebäudes gemacht, so dass hier ebenerdig eine Zufahrt ins Lager entstanden ist. Im Außenbereich sind 3 Garagen ertüchtigt worden. Der einzige Eingang zu den beiden Lagern im Erdgeschoss wurde ebenfalls erneuert, es sind zwei große Lagerräume entstanden sowie 4 einzeln begehbare Räume.