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Die Waldorfpädagogik orientiert sich an der seelischen, geistigen und körperlichen Entwicklung des Kindes bzw. Jugendlichen. Diese Entwicklung geschieht in Abschnitten und Rhythmen, die in unserer kurzlebigen Gesellschaft manchmal verdeckt, überlagert erscheinen.

Der künstlerisch-lebendige, rhythmisch gegliederte Unterricht der Waldorfschule bleibt frei von kurzfristigen Erziehungs- Modell- Versuchen und Modetrends. Durch regelmäßige Beratungen der Lehrer innerhalb der Schule und in überregionalen Fachkonferenzen erfolgt dabei eine ständige Fortentwicklung der pädagogischen Grundsätze und Methoden.

Das KollegiumDer Unterricht der Waldorfschule wird dem kindlichen Bedürfnis nach Religiosität gerecht, ohne einen ideologischen Einfluss oder konfessionelle Bindung. Lehrplan und Methodik der Waldorfschule sind so ausgelegt, dass sich das Kind im Laufe der zwölf Schuljahre geistig frei und klar denkend, seelisch stark und einfühlsam, körperlich gesund und verantwortungsvoll handelnd entwickeln kann.

Der Unterricht ist die Vorbereitung auf das Leben als Erwachsener, um später selbstbewusst und unbeirrbar, doch fortschrittlich und handlungsfähig in den Situationen des Lebens und der Berufswelt stehen zu können.

Die Aktualität dieser Methodenschule erweist sich auch darin, dass sich zunehmend an öffentlichen Schulen manches Element aus der Waldorfschulpraxis durchsetzt.

Die Freie Waldorfschule Magdeburg wird seit August 2005 durchgängig als Ganztagsschule geführt.

Für Klassen 1 bis 6 steht ein Hort in der Trägerschaft des Schulvereins zur Verfügung, in dem acht Erzieherinnen und Erzieher und zwei Mitarbeiter im Freiwilligen Sozialen Jahr arbeiten.

Für die Schüler der Mittel- und Oberstufe gibt es verschiedene Arbeitsgemeinschaften sowie Freizeitbetreuung durch einen erfahrenen Kulturpädagogen.