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Schon in den ersten Jahren in gemieteten Räumen gab es für die wachsende Schule immer wieder etwas umzubauen. Fachkundige Eltern und Lehrer bildeten einen Arbeitskreis, der den Vorstand bei dieser Aufgabe unterstützt und das pädagogisch Notwendige mit dem technisch Möglichen, ästhetisch Schönen und wirtschaftlich Sinnvollen und Durchführbaren in Einklang bringen muss. Bei Sanierung und Ausbau der eigenen Schule seit 2002 hat der Baukreis – immer in enger Abstimmung mit dem Vorstand – praktisch die Aufgaben des Bauherrn übernommen.

Der Unterstufenbau, 2012 fertiggestellt und 2013 mit dem Publikumspreis zum Architekturpreis der Architektenkammer von Sachsen-Anhalt ausgezeichnet, wurde im Sommer 2014 noch um zwei Räume erweitert - so können sich die Klassen 1 bis 3 jeweils doppelt und jeweils mit einem Klassen- und einem großen Hortraum in diesem Haus ausbreiten - zusammen etwa 150 Schüler. 

Aus zwei ehemals vom DRK genutzten Baracken entstand in den Jahren 2014 bis 2016 ein neues Gemeinschaftshau: Auf der linken Seite (vom Unterstufenhaus aus betrachtet) befinden sich nun der Plastizierraum und der Nähraum, im Sommer 2017 wird der Webraum aus dem Hauptgebäude hierher umziehen. Dadurch werden im Hauptgebäude die erforderlichen Klassenräume für die zweizügige Oberstufe frei. Im vorderen Bereich entsteht ein Schülercafé für die Oberstufe. Auf der rechten Seite haben wir nun endlich einen eigenen Fachraum für den Gartenbauunterricht. Ein Hortbereich für die 6. Klassen und ein Freizeitbereich für die Ganztagsschulbetreuung der 7. und 8. Klassen schließen sich an. Im Durchgang zwischen beiden Baracken ist ein großzügiger Speisesaal entstanden. Ein neuer Anbau beherbergt unsere moderne Schulküche, in der seit August 2016 endlich vor Ort frisch, vollwertig und lecker gekocht werden kann.

Im März 2017 wird außerdem ein eigenes Fachgebäude für die Eurythmie eröffnet. Es beherbergt drei Eurythmiesäle, die entsprechenden Umkleideräume und eine Gewänderkammer. 

Im Schuljahr 2017/18 wollen wir außerdem einen dritten Werkraum für die Holzarbeiten direkt neben dem Werkraumgebäude von 2002 errichten. Schließlich ist dann noch die alte Generatorenhalle gegenüber den MVB als Lagerhalle für die Hausmeisterei zu ertüchtigen.

Wenn all diese größeren und kleineren Vorhaben bis Sommer 2018 hoffentlich erfolgreich abgeschlossen sind, wollen wir uns noch der alten Fahrzeughalle zuwenden, die in unserem Gebäudeensemble so etwas wie das Zentrum bildet. Sie soll einem einfachen, aber geräumigen Schulsaal Platz machen, den wir an dieser Stelle errichten wollen. Der Ernst-Bindel-Saal mit seinen ca. 180 Plätzen kann dann weiter für Klassenspiele und kleinere Veranstaltungen hilfreich sein, für Versammlungen der ganzen Schulgemeinschaft ist er schon lange zu klein. 

Im Gegensatz zu allen anderen Teilprojekten ist die Finanzierung für den Saalbau noch nicht in trockenen Tüchern. Die positive Entwicklung im aktuellen Schuljahr berechtigt uns aber zu der Hoffnung, dass wir nicht mehr lange auf die hässliche Fahrzeughalle blicken müssen.

PDF-Dokumente zur weiteren Veranschaulichung (zum Download bitte klicken):

Bernd Bigall (Vater Kl. 5B)
Christward Buchholz (GF) 
Klaus-Dieter Gerber (Eltern-Lehrer-Kreis, Vater Kl. 11A) 
Tom Günther (ehemaliger Schulvater, Mitarbeiter Q-batur)) 
Markus Iser (Lehrer, Vater Kl. 11A) 
Holger Dammbrück (Sportlehrer)
Matthias Ziemann (Verwaltung)
Cornelia Liebke (Horterzieherin)
Sandro Meyer (Vater Kl. 5B)
Susann Pohl (Mutter Kl. 5B)
Günter Werner (Hausmeister)