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Der handwerkliche Unterricht beginnt schon in der 5. Klasse. Neben der zweckdienlichen Form des Werkstückes steht dessen schöne Ausgestaltung im Vordergrund.

Die 9. Klasse bildet einen Einschnitt in Thema und Arbeitsweise des Werkens. Was in der Mittelstufe noch ein künstlerischer Umgang mit den mehr organischen Formen war, führt nun zu den streng vorgegebenen und handwerklich anspruchsvolleren Aufgaben im Tischlern, Korbflechten, in Metallbearbeitung, Töpfern Buchbinden, Handweben und Nähen.

 

Der Schüler lernt seinen Verstand zu gebrauchen und seine Willenstätigkeit den äußeren Gesetzmäßigkeiten anzupassen. Er erfährt, dass seine Arbeit für die Gesellschaft etwas bedeuten kann.

In der 11. Und 12. Klasse liegt das Schwergewicht mehr auf der künstlerisch-individuellen Werkarbeit, die sich an sozialen und gesellschaftlichen Bedürfnissen messen lassen soll. So werden z. B. Bucheinbände selbst gestaltet und ein selbstentworfenes Möbelstück gefertigt.