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Bautagebuch

... für GTS und Küche

... auf dem Gelände hinter dem Unterstufenhaus

Die Freie Waldorfschule ist auf Expansionskurs: das Ziel ist eine durchgängige Zweizügigkeit ab der ersten Klasse. Mit den dafür notwendigen neuen Gebäuden und Umbauten für Unterricht, Hort, GTS, Speisesaal und "Versammlungshalle" geht auch eine deutliche Erweiterung des Außengeländes einher, das an Funktionen und Gestaltung neue Anforderungen stellt. Um die bereits bestehenden Gebäude und auch den zukünftigen Bereich der GTS/Speisesaal miteinander zu verbinden, war ein Freiraumkonzept erforderlich, das möglichst alle zukünftig genutzten Gebäude, deren Lage und Wegebeziehungen berücksichtigt. Insbesondere die Hanglage erforderte etliche Planungsvarianten, bis eine zufriedenstellende Wegeführung gefunden war. Aktuelle, aber auch erst in der Zukunft entstehende Anforderungen mussten berücksichtigt werden.

Neben den stark geschwungenen Wegen, die sowohl behindertengerecht als auch für die Nutzung mit kleinen Fahrzeugen ausgelegt sein sollten, wurden auch direkte Verbindungen mit Treppenstufen und Absätzen angelegt. Formen und Materialien passen sich sowohl dem Gelände als auch bereits vorhandenen Materialien an. Ein glücklicher Umstand war die Verfügbarkeit von einigen Lkw-Ladungen Schlackesteinen, die sich gestalterisch sehr gut als Randeinfassung eigneten. Das milde Frühjahr kam dem Bauablauf entgegen, überschüssiges Material konnte am alten Standort der Schafweide zur Geländeprofilierung direkt wieder eingebaut werden. Mit dem Einbau von Geländern und Lampen wird dieser Bauabschnitt sein Ende finden. Die ausführende GaLaBau-Firma Haltern & Kaufmann hat gute Arbeit geleistet und im Baufortschritt mit kreativen Detailösungen gepunktet.

Im nächsten Schritt wird - bezogen auf die Gestaltung der Außenanlagen - die Platzgestaltung zwischen der alten Fahrzeughalle, Eurythmieneubau und GTS/Speisesaal erforderlich, die dann auch im Außenraum zu einer guten Aufenthaltsqualität führen soll. Der "grüne" Bereich der Grundstufe kann wohl - bis auf einen zentralen Weg - in Eigenregie durch die Schule gestaltet werden.

Dipl-Ing. Stefan Pasura

Die Abi-Klasse pflanzt zum Abschied Bäumchen neben den neuen Weg.