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Wieder tritt eine 12. Klasse zu ihrem großen Theaterprojekt auf. „Biographie - Ein Spiel“ von Max Frisch ist dabei keine griffige Geschichte mit Spannung und Höhepunkt, Held und Bösewicht. Die Hauptfigur ist tot, hat sich selbst erschossen. Jetzt erhält sie aber Gelegenheit, ihr Leben zu „reparieren“ – an einem beliebigen Punkt nochmal anzufangen und es diesmal besser zu machen. Es ist wie in einem Computerspiel, der gespeicherte Spielstand wird neu geladen –nur dass diesmal die lauernde Gefahr schon bekannt ist. Und doch entscheidet sich die Hauptfigur in wichtigen Fragen wieder ähnlich – die Biographie eines Menschen gehört eben doch zu ihm und ist nicht austauschbar wie ein Spielzeug.