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Innen und Außen

Zwischen Ende der zweiten und Beginn der dritten Klasse verliert das Kind allmählich den unmittelbaren Zusammenhang mit seiner Umwelt und bildet die erste Stufe eines selbständigen Seeleninnenraumes aus. Diese Eroberung geht für eine mehr oder minder kurze Zeit mit einer merkwürdigen Traurigkeit einher, die ihren Ursprung in dem Gefühl des Verlustes der unmittelbaren Beziehung zur Außenwelt hat.

Das Kind lernt nun, wie die Menschen die Erde durch die Handwerke ergriffen haben und bekommt dadurch ein Vorbild, wie es die eigene „Krise“ meistern kann.

Mit wachem, geschärftem Blick betrachtet es danach die Welt. Für seine Umwelt erwacht, entflammt sein Interesse für die erste Heimat- sowie die Menschen- und Tierkunde.

 

In der fünften Klasse befindet sich das Kind in einem harmonischen Gleichgewicht. Aus dieser Ausgeglichenheit kann es die Vergangenheit anschauen – die erste Geschichtsbetrachtung setzt ein.