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Aus der Sicht der Großen:
Die Beziehung der Patenklassen beginnt bei der Schuleinführung der Erstklässler, wenn diese von den Paten, den Schülern der 9. Klasse durch den Blumenbogen auf die Bühne geleitet und dann in den Klassenraum zur ersten Unterrichtsstunde geführt werden. Es ist berührend zu sehen, wie die „Großen“ sich liebevoll und aufmerksam um die teilweise etwas verängstigten „Kleinen“ bemühen. Bei gemeinsamen Ausflügen bahnen sich dann erste Kontakte an. Manche Oberstufenschüler, die keine kleineren Geschwister haben, müssen sich erst daran gewöhnen, Gespräche und Beschäftigungen mit den so viel Jüngeren zu finden. „Was soll ich denn mit ihm reden?“, wird da durchaus gefragt. Andere wiederum offenbaren durchaus pädagogisches Geschick. In der Vorweihnachtszeit haben die Neuntklässler eine Baumscheibe geglättet, Löcher gebohrt und mit Naturmaterialien ein Adventsgärtlein gestaltet. Nun wurde mit Ton gemeinsam Maria und Joseph geformt. Dabei halfen die Paten den Kleineren geduldig und es entstand eine ganz innige adventliche Stimmung.